Der mit dem Holz tanzt

18 Jan

( ehemaliger Werbeslogan von Sepple Martin )

der Rolf Winterhalter tanzt nie mit dem Holz, nicht mal mit der Regina.
Ich hab Ihn noch nie tanzen gesehen. Obwohl er so schöne Holzboote baut wie der Sepple.Vielleicht nicht so gross, aber genau so schön.
Über den Opti und den Laser gelangte er ins Jollenlager und segelt seither einen hölzernen Contender, den er auch selber gebaut hat. Als kräftiger Allroundsportler liegt Ihm vor allem Starkwindund dann sehen die meisten nur seinen Spiegel .
Seit einigen Jahren muss die Jolle leider hintenanstehen. Er übernahm von Vater Fredi Winterhalter die Pinne der Bijou, einem Renn 30er Schärenkreuzer, der in der eigenen Werft zusammengenagelt wird.
Mit seiner Crew, ausnahmslos Jungs vom Reichenauer Verein Jollensegler konnte er schon 11 mal die Jahreswertung Bodensee gewinnen. Die Liste seiner gewonnenen Regatten einschliesslich Europameisterschaft ist auf der Homepage der Bootsweft Beck nachzulesen,. Sie sollten nur ein paar Minütchen Zeit mitbringen, weil, die Liste ist lang……
Drei aufgeweckte Jungs gilt es zu erziehen, segeln sollten Sie auch noch lernen, eine Werft zu leiten, mit dem Halbherr die nächste Ruderregatta um die Insel gewinnen —
und mit einer wachen Frau verheiratet sein , da wird der Tag bestimmt nicht langweilig

Ergebnis vom Eishockeyspiel der Jollensegler Reichenau gegen die Staader Segler (SVS) am Sa. 14. Januar um 16.15h in der Bodenseearena

17 Jan

Staader Segler (SVS) – Jollensegler (JSR) 4:2 (0:0,2:1,2:1)

Am Samstag, den 14. Januar traten die Jollensegler in einem freundschaftlichen Eishockeyspiel gegen die Staader Segler (SVS) an. Traditionell sind in beiden Vereinen viele Segler, die im Winter begeisterte Eishockeyspieler sind und teilweise zusammen bei den Reichenauer Wölfen trainieren. Nach dem grossen Interesse bei den letzten Spielen stand in diesem Winter das 7. Aufeinandertreffen an, wobei die Jollensegler bisher 5 x als Sieger vom Eis gingen.

In diesem Jahr setzten die Staader alles daran, das Spiel endlich wieder mal für sich zu entscheiden. Gleich im 1. Drittel zeigte sich schon beim ersten Einsatz, dass die Staader neben dem Torhüter in diesem Jahr einen besonderen Gastspieler (2 pro Verein) verpflichtet hatten. Die Jollensegler hatten mehr als ihre liebe Mühe mit dem Spieler. Nur Dank der tollen Paraden von Matthias Rückert im Tor der Jollensegler blieb es zunächst torlos beim 0:0.

Im 2. Drittel kamen die Jollensegler besser aus der Kabine und gingen nach einem Konter mit 1:0 in Führung. Das Spiel kam dann so richtig in Fahrt mit Chancen und Strafzeiten auf beiden Seiten. Die Führung der Jollensegler hielt aber nicht lange. Nach einem Bulli zog der Verstärkungsspieler unhaltbar zum 1:1 ab und auch das 2:1 für die Staader erzielte er mit einem Solo in Überzahl der Jollensegler.

Im letzten Drittel hatten die Jollensegler Pech, als die Staader mit einem verunglückten Schuss, der von einem JSR Verteidiger ins eigene Tor abgelenkt wurde, auf 3:1 davonzogen. Das Spiel schien schon entschieden, da erzielten die Jollensegler den Anschlusstreffer zum 3:2. Danach gab es noch einige brenzlige Situationen vor dem Staader Tor, aber den Jollenseglern gelang es nicht mehr den Puck im Tor unterzubringen. Auf der anderen Seite nutzten die Staader noch einen Abpraller um auf den Endstand von 4:2 auszubauen. Unter grossem Jubel der Staader Spieler und Zuschauer endete das Spiel mit 4:2 für den SV Staad.

Nach dem Spiel waren die Jollensegler zum gemütlichen Hock im Clubheim der Staader eingeladen um den schönen Abend zusammen ausklingen zu lassen. Eines ist jetzt schon sicher, einen Neuauflage des
Spiels wird es auch im kommenden Winter geben, dann wieder mit den Jollenseglern als Gastgeber.

gruppenbild
Im Bild die Jollensegler Reichenau – stehend von links:

Rolf Winterhalter, Mika Eiermann, Wolfgang Mohr, Klaus Eiermann(1), Andi Bärthele, Daniel Müller, Marco Eisser

kniend von links: Jeremias Blum, Sven Leonards, Magnus Eiermann, Marcel Deggelmann(1), Matthias Rückert, Joschi Blum

Zuschauer (Reichenauer/Staader): 30/80

WG: Lukas M. Senger und Joshua Blum

25 Dez

Wir kommen zu einer ganz speziellen Spezies des Jollensegelns. Diese Mannschaft dürfen zu recht als Erfinder des Jollenfreestyles bezeichnet werden. Schon immer bedeutete ihnen das Umrunden von Bojen nicht allzuviel , vielmehr versuchten Sie mit der
grösstmoglichen Geschwindigkeit in absolut perfekter Haltung und Körperbeherrschung, eine Strecke zu absolvieren.

Der Steuermann ist inzwischen auch der Auffassung , dass zur Präsentation auch eine gepflegte Körperbehaarung gehört. Tägliches Coffeinshampoo und Trimmen von Bart und Haaren gehört zur Selbtverständlichkeit .

Die folgende Fotostrecke belegt das Talent und die Professionalität der jungen Mannschaft. Rank und schlank ist unerlässliches Attribut für einen gelungenen Auftritt. Wenn Jollenfreestile auch keine Olympische Disziplin wird , vorsichtshalber ist schon einmal eine Nasenklammer von der rhytmischen Wassergymnastik angeschafft , um auch unter Wasser eine gute Figur abzugeben .

Lasergruppe Reichenau

19 Dez

Joggi Bärthele

Peter Blum

Franz Egenhofer

Schon lange vorbei sind die wilden Zeiten wo man mit überladenen Karren nach Jugoland pilgerte um in Hvar unter anderem den Silvester zu feiern. Regelmässig in Österreich krachte auch immer das Radlager am maroden Hänger und man musste sich beeilen den ersten Start zu erreichen.
Dafür war die Küche sehr reichhaltig : Feuertopf vom Aldi und Ravioli vom Lidl wechselte täglich. Aber Alle von damals bekommen noch glänzende Augen, wenn sie von damals erzählen dürfen.
Regelmässig war eine riesen Gruppe um Franz Egenhofer, der als Motor alle um sich scharte , unterwegs und die Jungs waren wohlbekannt im ganzen Süden.
Nach und nach wurde es ruhiger, Familie, Beruf ging vor. Aber ein kleiner Rest , Joggi Bärthele, Peter Blum und Franz Egenhofer
segeln wieder öfters mal die eine oder andere Regatta. Alpsee und Überlingen sind unbedingt dabei und alles, was vor der Haustür liegt wird mitgenommen.

Junge Hüpfer und alte Säcke . vol 3

14 Dez

Der nächste ist 42 Jahre jünger wie der Bollo – der Hannes Wehrle. Jüngster Sohn des derzeitigen Präsidenten der JSR .

Ein riesen Talent im Opti, aber leider : kann sich nur schwer entscheiden zwischen Segeln, Motorbootfahren oder Traktorist.
in allen drei Disziplinen ein Naturtalent. Keine Box ist zu eng, kein Anhänger zu gross und kein Schiff zu schwer zum steuern. Um das Traktorpetal zu erreichen muss der Onkel immer eine eine Gemüsekiste hinter den Sitz spannen

Alle, besonders Vater Dani, hofft dass sich die Linie Segeln , die bei den Familien Wehrle und Blum halt schon breiten Raum einnehmen, sicher durchsetzt
Aber , der Anfang ist gemacht, nächstes Jahr wartet die Optiliga und die eine oder andere Möglichkeit zum Motorbootfahren wird sich schon ergeben

Junge Hüpfer und alte Säcke vol 2

14 Dez

Wenn wir jetzt bei den alten Säcken sind: Andreas Bollongino -Bollo – einer der Älteren im Verein und zwischenzeitlich der einzige Finnisti.
Inzwischen 51 Jahre , hat den 3. Frühling soeben hinter sich gebracht und hat in diesem Jahr eine sehr erfolgreiche Masters W M abgeliefert.
im Feld von 400 sehr guten alten Herrn einen 98. Platz ( mit 2 Streichern ) abzuliefern ist schon Hammer.

20 KG weniger Speck auf den Rippen und inzwischen temporärer Vegetarier- das wirkt sich wohl positiv auf den Speed aus. – und die Pläne für 2017 sollen auch schon verraten sein, die Masters WM auf Barbados wird sein Highlight.
Legendär ist die seit vielen Jahren andauernde Mühe um die Herbstregatta. Dieser Event ist mittlerweile eine der grössten Finn und 470er Regatta im Süden. Nicht nur wegen des vom Wind nicht gerade gesegneten Reviers , denn mehr als die Regatta der 5000 Kalorien.
Bereits am Freitag trifft sich das int. teilnehmerfeld in Bollos Garten und es existieren manche Geschichtchenüber abenteuerliche Heimwege der Finnisti, die Begegnungen mit nicht vorhandenen Ampeln , Umarmung von Strassenschildern und nicht wieder gefundenen Hotelschlüsseln.

In der gesamten Woche ist Bollo die ´´Gute Fee´` für alle Wehwehchen, Wetterbelange Parkplätze und sonstige Bedürfnisse seiner Jünger und das 24 Stunden am Tag.

Nächsten Sonntag ist Weihnachtsfeier

28 Nov

Alles wird anders
Regatta für Modellsegler beginnt schon um elfe, weil sonst die Dunkelheit das Finale abstoppt.
Dann startet pünktlich um 14h eine Bildersuchfahrt für alle Nichsegler, Jugendgruppe Muttis und Vatis und halt alle, die Radfahren können und wollen. Wir machen kleine Gruppen. Das geht genau bis 16h.
Die Preisverteilung ist dann anschliessend, wenn die Segler fertig sind. Feuer gibts je nach Windrichtung.

Kaffeeklatsch ,Mittagslunch selbstverständlich und das Ganze mündet in eine grandiose Schlachtplatte mit Schnäpsle zum Verteilen
Für die Schlachtplatte wäre eine Anmeldung hilfreich, alles andere ist genug da

Also , kein Winterschlaf

sondern

Ab in die Hütte

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