Französische Meisterschaft La Rochelle

24 Jul

la_rochelle1 - Kopie2100 Kilometer für weniger als eine Woche Segeln lohnt sich das?

Na klar ! Denn es geht an den Atlantik Mitte Juli, warme Seebrise mit 3 Windstärken, Fruit de Mare und Rose‘ gibt wahrscheinlich auch.  Alternative hierzu wäre die Travemünder Woche gewesen, ähnliche Bedingungen, ähnliche Entfernung aber da war ich ja schon oft und der Atlantik ist schon was anderes als die Ostsee.

Zudem waren zusätzlich zur Regatta noch 2 Tage Training in der Master Academy (( der Finns) angesetzt – damit würde ich in meiner 25 Jährigen Segelkarriere schon auf 4 Trainingstage ( mit Trainer) kommen – Olympia kann kommen.

Also Abfahrt – da ja noch geschafft werden muss – Montag Nachmittag – 1050 Kilometer richtung Westen. Ankunft gegen 3:00 Uhr nachts, am nächsten Tag ab 12:00 Uhr Segeltraining bei Sonne und für den Atlantik sehr leichter Brise von ca. 8 Knoten.  Einzelkritik gabs nicht, so endete das Training mit 30 mal Starten und Minikursen lediglich im gestärkten Selbstbewusstsein und perfekt sitztenden Halsen – auch was.

Am Mittwoch dann lande ich in einer anderen Trainingsgruppe, hier ging es um ein Intervalltraining also Kondition und Segeln – wusste gar nicht das man so was relativ einfach simulieren kann – 3 Stunden später kommen auf jeden Fall alle komplett fertig an Land obwohl es wiederum nur ca. 8 Knoten hatte. Die Methode habe ich mir gemerkt, können wir demnächst auch machen 🙂

Am ersten Wettfahrtag dann Auslaufen bei Leichtwind mit „Leichtwindsegel“ – lief ja die letzten beide Tage auch gut -allerdings ist es Heute eher bedeckt und nicht so sonnig.   Dann kommt die Sonne, dann kommt auf dem Meer eine recht dunkle Wand und kurz nach dem Start zur ersten Wettfahrt dann der „richtige Wind“ 30 Knoten da macht Vorwindsegeln nicht nur noch Spass – insbesondere da sich so schnell keine Welle entwickelt.  Mit dem 14. von 45 bin ich dann doch recht zufrieden. Insbesondere da das Feld aus Silbermedalliengewinnern, Master-Champs, La Rochelle Spezialisten und einigen Olympiaaspiranten sehr stark ist.

Der 2.  dann wesentlich zahmer erstes Rennen immer bei Fast-Flaute 2. und 3. dann bei zunehmenden 20 Knoten Seebrise und schöner Welle und Sonne und Meer …….. und einer nicht zu unterschätzenden Strömung  – Auf einem Bug voller Druck beim anderen irgendwie kein Druck.  Genau anders herum als der Wind verhalten sich dann auch die Ränge 28-18-8   14. Platz bleibt.

3, Tag  1. Lauf bei fast Flaute also mehr Strömung als Wind ( Vorwind stand das Segel nie, man ist aber trotzdem irgendwie angekommen ) In einm Pulk an der Luvtonne verliere ich 30 Plätze weil ich einfach stehen bleibe und abtreibe. Das Ergebnis sehr Bescheiden irgendwo in den End-Dreissigern – frustriert mich so, dass ich auch die anderen Rennen versemmel – schön wars trotzdem.

Da ich leider am Montag zum Meeting muss und mir wieder 1050 Kilometer vor den Füssen liegen, kann ich am Sonntag die um 13:00 Uhr gestarteten Rennen leider nicht mitnehmen und bin bei der Siegerehrung schon wieder hinter Paris.

Tolle Woche die wieder bestätigt  ES MUSS MEHR (REGATTA)GESEGELT WERDEN !!!!

Pictures taken by  Claire des Beauvais Desfossés  – Merci Claire !

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Eine Antwort to “Französische Meisterschaft La Rochelle”

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  1. Französische Meisterschaft, La Rochelle – Schluss – Finnklasse Schweiz - 24. Juli 2018

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