Die Frühjahrsregatta bei den Jollenseglern …..

12 Mai
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Sorry etwas unscharf – aber Christoph ein Newcomer in der Europe hatte auch bei viel Wind am Samstag immer noch Zeit für ein lächeln in die Kamera – nein stimmt nicht er hat eigentlich immer gelächelt auch wenn die Kamera nicht draussen war 🙂 

 

oder “ Nordwind = Mordwind „?.

80 Teilnehmer der Einhandklassen Contender, Laser- Standard, Radial, 4,7 und Europe lieferten sich anspruchsvolle Rennen vor der Insel.
Am Samstag war „Ballermann“ angesagt : je nach „App“ zwischen 22 und 28 Knoten aus West bis Südwest am Nachmittag und dazu Gewitter.
Wettfahrtleiter Daniel Müller sprach daher vor der ersten Wettfahrt mit den zahlreich vorhandenen Begleitbooten, das „Bergekonzept“ nochmals genau durch, 80 Boote aus verschiedensten Klassen und Leistungsstärken der Segler bei 28 Knoten Wind, das kann schon mal Arbeit für die Helfer geben.

Daniel entschied sich somit sicherheitshalber dann auch für die sog. „Lohhornbahn“ also die Regattabahn die es notleidenden Teilnehmern im Falle eines Falles ermöglicht hinter der Insel in Deckung zu segeln/schwimmen/gebracht zu werden.

Aber wie so oft, so schlimm kam es nicht, wir konnten bis zum Nachmittag  2 wunderschöne Wettfahrten bei 14 bis 20 Knoten Wind fahren, ( Ok die ein oder andere Böe war vielleicht um die 24 Knoten). Das zeigte sich auch an den Ergebnissen, die Bahn wurde von den „Spezialisten“ schnell „gelesen“ und so führten bei den Contendern, Lasern und Laser 4.7 die ersten mit nur 2 Punkten auf Ihrem Konto. Ein dritter Lauf konnte dann aber am Samstag aufgrund von Sturmwarnung nicht mehr angeschossen werden – vor dem Sturm jedoch kam zunächst ein Gewitter mit Hagel – da waren jedoch die Segler bereits grade an Land.

Nach dem ausgiebigen Aufwärmen in den „geheizten“ Umkleiden ( kleiner Insider ), war dann Speisen wie bei Oma angesagt – und wie immer blieben einige dann noch lange Hocken um über Ihre unwahrscheinlichen Erlebnisse von der Hammerböe in der 4. Wettfahrt am Kieler-Pfingstbusch 1992 zu erzählen….. ( Ihr kennt das ).

Am Sonntag dann ein etwas anderes Bild auf dem See, eher Heiter als Wolkig zeigte sich der Gnadensee bei dem sehr unsteten Nordwind, eine Richtung, die es hier eigentlich nur gibt, wenn der Wind von West auf Ost dreht.

Und genau so ist der Wind dann – er kann sich nicht entscheiden – „bin ich noch Westwind, bin ich schon Ostwind “ und somit fällt die Entscheidung dann oft in Richtung “ ich nehm die Mitte und bin Nordwind“ und “ habe eh kein Bock immer Wind zu sein und zwischen Tiefs und Hochs hin- und hergerissen zu werden, ich schalt jetzt einfach mal ab “ ( –ähh also jetzt mal  bildlich gesprochen, manchmal wundere ich mich selbst was hier geschrieben steht :-))

Die Bahn zu „lesen“ und die Spur zu finden, die einen sicher und schnell an die Tonnen bringt war unter diesen Bedingungen unmöglich, und so wurde das Feld in allen Klassen kräftig durcheinandergeschüttelt.
Backbordbug / Steuerbordbug Parallelfahrten waren keine Seltenheit und wenn man grade noch im Trapez Stand, konnte man  10 Sekunden später auf dem Traveller hocken ( bzw.  vor dem Großblock knien – richtigen Traveller hatten ja nur die Europe)

Insgesamt waren die Wettfahrten aber fair, und zwar mischte sich im vorderen Bereich etwas das Klassement, aber es spielten nie absolute Underdogs vorne eine Rolle.

Lediglich die 4. Wettfahrt bei den Europe überschritt die Grenze des guten Segelns:

hoffte Daniel nach dem Dreher am Start noch auf einen Ausgleich  während der Startkreuz wurde das Feld zusätzlich noch durch eine tornadoähnliche Bö an der Leetonne und und ein riesiges Windloch an der Luvtonne so stark verwirbelt, dass Daniel für die Europe die Wettfahrt abschoss.

Laser Standard, Contender und Laser Radials durften die 4 Wettfahrten zu enden segeln und dann mit Gemüsekorb ( – jeder !)und Pokalen (- nicht jeder !) nach Hause fahren.

Wir Ihr auf den Bildern sehen könnt, gab es wie immer nur lachende Gesichter ( zumindest habe ich nur diese fotografiert :-))

Ergebnisse hier

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Kamerafrau / Schiedsrichterentertainerin und Opti-Seglerin Amelie – hier etwas Kamerascheu – beneidete die Kenterer um die Fähigkeit nach der Kenterung aufzurichten und dann einfach weiterzufahren das geht im Opti nicht so gut  – ( und zwar jeden einzelnen den wir gesehen haben  ) 

Alle hatten übrigens ne Menge Spaß – Teilnehmer , Veranstalter,  Wassercrew, Landcrew, Schiedsrichterentertainerinnen  und alle anderen auch. -so soll es sein, denn..

 

es muss noch viel mehr Regatta gesegelt werden.

 

Eure Jollensegler Reichenau

 

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