Ich Penner habe vergessen „ENTER“ zu drücken

22 Nov

So was kann halt mal passieren – aber bei den aktuellen Äusserungen unserer Politiker in Social Media -…. eigentlich besser als andersherum :-).

Hier also „Brandaktuell“ der BlogArtikel zu Erlebnissen und Performance am Wochenende des 2.und 3. November …( immerhin noch dieser Monat):  Gut dass ich auch mal auf unsere Website schaue.

 

Hannes ebenfalls ein Tonnenflüsterer und andere  Geschichten  vom 1. Novemberwochende (* wg. Klickblockade erst jetzt )

halloween 2

Source – Circolo Vela Torobole ( Grazie ) 

 

 

Sir Flying Flea Hannes Wehrle  bezeugte dass er am Halloween-Cup am Gardasee die von mir in Romanshorn ( siehe Bericht)  entwickelte Methode der „intutiven cogniprägnanten Direktkonversation mit autark agierenden GPS-Bahnmarken als Reaktion auf deren komplex – stochastischen Habitus bei kompetitiven Ereignissen im Wassersport“  . oder einfach „Robotonnen anschreien“ – zwar nicht als wirksam für die Verbesserung seiner Platzierung jedoch als äusserst wohltuend für sein allgemeines Befinden empfunden hat. ( Ja auch unter psychologischen Gesichtspunkten muss man sowas mal betrachten- das Kind hätte ja sonst vielleicht ein Trauma )

Das es ihm gut tat zeigten seine hervorragenden Ergebnisse bei seiner ersten riesen Regatta:

Bei umlaufenden Winden und sehr bescheidenen Wetterverhältnissen ersegelte er einen ausgezeichneten 175. Platz von 460 Opti-A Seglern ( die Gesamtzahl pendelt zwischen 460 und 691 ??? je nach Quelle  – auf der Internet-Rangliste standen allerdings „nur“ 460)

Glückwunsch Hannes weiter so, und gute Besserung für Amelie die ja aufgrund einer Verletzung vom verregneten Land aus zusehen musste …..

aber dafür wahrscheinlichhalloween 4 auch Ihrem großem Bruder Frederik auf die Nerven gehen konnte denn 

der und Pius Ravitzer waren ebenfalls am Gardasee um ihre 420er Künste zu perfektionieren … beim gemeinsamen Training mit dem WYC und Trainer Mattes Waak  haben die beiden einen riesigen Sprung im Bootshandling gemacht und hatten ne Menge Spass. Liebe Clubregattenten nehmt Euch also in acht 🙂

 

 

Und der Auto also ich also Bollo hatte irgendwie vergessen wie die letzten Jahre bei der Lebkuchen Regatta der Finns am Thunersee waren ( ja ja das Alter…) und nahm leichtsinnigerweise sein Boot mit zur Regatta an den Thunersee. ( Das Fest ist nämlich immer Super aber das Segeln….)

Trotz der überall nördlich der Alpen angesagten Sturmtage war am Thunersee schönste Flaute, am Samstag noch bei Föhn Einwirkung ( deshalb hats ja am Gardasee geregnet ) und somit T-Shirt Wetter.

Am Sonntag dann nur so bei Nieselregen und kalt.

2019_1102_Lebckuchen_2_B&M-0241

Source and Copyright: Marianne&Bruno Perren / und Finn.CH

Die Wettfahrleitung war wirklich extrem bemüht aus dem immer wieder aufkeimenden Wind ( jedesmal aus einer anderen Richtung) wenigstens einen Lauf zu machen, sie wurden also nicht Müde Tonnen umzulegen und den Kurs neu auszurichten.  Leider wechselte der Wind in Richtung und Stärke ( sorry Schwäche) wie gesagt dann alle 30 Minuten sodass die dann doch durchgeführten Wettfahrten dann doch sehr ……. ( hüstel) interessant …. waren.

Am Samstag wägten sich Leichtwind-Kamasutra-Meister Hans Fatzer und ich weit vor dem Feld als Hans sagte :“ Also hier oben* ist es ja Sch….. aber schau Dir mal die armen Kerle da unten an“ (* anmerkung der Redaktion : rechts aber nicht ganz rechte Seite des Kurses) und tatsächlich die meisten anderen der 30 Finnisti tümpelten immer noch vor der linksseiten Starttonne während wir schon langsam anfingen auf die Layline zu schauen.
Ich verlor wie immer zuerst die Nerven und wendete mit den Ziel Kamasutra-Meister abzuhängen, der noch weiter nach rechts hinausfuhr und somit entweder 3 Kilometer vor mir mit irgendeinem „Küchenfenster Wind“  von der Alm anzukommen oder aber ,taktisch bei unserem Vorsprung völlig falsch,  weit über die Layline herauszufahren und sich somit hinter dem Meister der Null-Wind-Taktik, also dem Autor einzureihen,

äähhhh wo war ich ach ja bei der Wende ….

das Wendemanöver gab mir dann allerdings nicht nur Sicherheit vor Hans an die unendlich weit entfernte Tonne zu treiben ( 180 Meter ? warens bestimmt) sondern auch mal ne andere Perspektive auf das Feld. … Nachdem Hans nämlich sein Mitleid den Linksrum-Seglern ausgesprochen hatte, wurde das Wasser auf genau dieser mittig im See befindlichen Seite dunkler und was mich vor allem extrem beunruhigte-  zeigten die Buge der Konkurrenten allesamt direkt auf die Luvtoone während meiner nach Abschluss des Wendemanövers direkt auf das Startschiff zeigte.(  Lange Erklärung für – „da bin ich aber mal mächtig in die Sch….. gesegelt „:-) aber Text frisst ja kein Brot :-))

Immerhin kam ich noch ganz knapp vor Hans ins Ziel als Vorletzter.

Beim nächsten Lauf sah es dann wieder 100 Meter vorm Ziel so aus das ich dieses mal aber wirklich!  gewinnen würde ( in Kamasutra-Haltung ein Bein vor dem Mast näherte ich mich dem Zielschiff mit unwahrscheinlicher Geschwindigkeit vor allen anderen) – leider wurde dieser dann abgeschossen – komisch !

Der Abend mit dem traditionellen Finnfest der Schweizer KV sorgte für großartige Unterhaltung und leibliches Wohl-

… Die Startbereitschaft um 9:00 Uhr am Sonntag allerdings für etwas bedächtigen Verzehr und Party.

Der Sonntagslauf war wie die vom Samstag nur kälter und nasser da die Sonne einem Nieselregen gewichen war.  Irgendwann wurden wir heimgeschickt um an Land ( fernes Land für uns die wir im TYC waren) zu warten. Ich packte ein – und als das Bot verladen war kam ein Wind und es hieß Auslaufen — dann aber Ruckrüf der Aktion und endgültiger Abbruch – vielleicht auch weil das Sturmtief jetzt auch über den Thunersee kam mit 30+ Knoten.

Da sass ich aber schon im VW-Bus und war gar nicht böse das jetzt Winter wird und das Segeln jetzt auch nicht immer sooooo toll ist, das man im Winter allen Regatten hinterweinen muss – dafür ist die Lebkuchen immer gut – für ein paar Wochen hat man Ruhe und vermisst das Regattasegeln nicht mehr ………. also so bis Ende Januar dann schaut man auf die Wettervorhersage für die Regatta vor Cannes ;.)

Danke hier nochmals für die Super Leistung der Wettfahrtleitung : Ihr habt wirklich das einzig Mögliche rausgeholt – Danke

Jetzt haben alle mal Segelpause aber trainieren natürlich noch.

Ich glaube die Europe wird die Erste Regatta nächsten Jahr im Januar in Spanien segeln, dann die Opties und 420er auf der Adria und die Finn vor Cannes………

 

 

wir wissen dann nämlich wieder und immer noch……..

es muss vieeeeeeeellllll mehr Regatta gesegelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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