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Hauptversammlung 2019

27 Jan

Eigendlich wie immer, doch ganz anderst. Ein gewaltiger Umbau deutet sich an, die Alten segeln immer weniger Regatten , aber die Jungen drängeln. Alte liebgewordene Zöpfe fallen und ob das alles erfolgreich wird, wird man sehen.
Die Hütte , bis auf den letzten Platz gefüllt, und es mussten noch Gartenstühle angeschleppt werden.

Dani Wehrle und seine Vorstandskollegen berichteten. Die Regattaerfolge gebührend beklatscht, insbesonders die der drei jungen Kadermitglieder, alle Regularien zügig abgearbeitet und den ersten Rumpser tats, als ein ehemaliger Kadersegler die gekürzte Regattaförderung anmahnte. Nach Diskussion ,und was kaum einer für möglich gehalten hätte , wurde die Förderung von 2000 auf 8000 € aufgestockt, sodass die Jugend über Erstattung des vollen Startgeldes und sehr ordentlichem Kilometergeld rechnen kann.
Dann beschloss man die Anschaffung eines 420ers , und den Verkauf der zwei 29er. Ein weiterer 420er soll folgen.

Viel Hirnschmalz verbrauchte der Vorstand bei den Empfehlungen zum Startschiff, dem 30er Schärenkreuzer.
Die schon 40 Jahre alte Kiste sollte einen neuen Motor, eine Osmosebehandlung und eine neue Lackierung bekommen. Diese Massnamen übersteigen den derzeitigen Wert sehr deutlich. aber ein Dreissiger ist halt so was wie ein Kulturgut auf der Insel ( sind die Reichenauer ja gewöhnt ) und so einigte man sich auf eine Renovation in Etappen.
Und dann der Rettichcup !
in den letzten Jahren eher langweilig, wird er komplett umgebaut.Ein Arbeitskreis versucht , eine Dorfmeisterschaft im Rettichcup zu integrieren um die vielen Reichenauer Segler wieder auf die Bahn zu bekommen.Dazu wird einiges vereinfacht , vielleicht segeln die Jollen auch wieder um die Insel.

Anleihen bei der Early Bird Event Crew, neue Bahnen , und neues Konzept soll die Regatta wieder beleben.
Alle, die vorhaben , den Rettichcup zu besuchen, wird empfohlen ab und zu in die Homepage der JSR zu schauen, weil das Büchle des BSVB ev nicht aktuell ist.

Gegen Ende der Versammlung musste dann auch noch zähes Sicherheitszeugs von Datensicherheit gekaut werden, kaum die Hälfte verstand es , aber es wird schon seine Richtigkeit haben.

inzwischen hatte die Luft eine Qualität erreicht die für ein Fahrverbot bis zum Sommer gereicht hätte ..
gottseidank keine Anträge und nix unter sonstiges
in der Küche wartete Schwarzwälder Vesperplatte und Kaltgetränke reichlich
und wenn die hälfte der Beschlüsse was wird ,
dann sind wir immer noch sehr gut

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Eishockeyspiel der Jollensegler Reichenau gegen die Staader Icebreakers (Seglervereinigung Staad)

11 Jan
Staader Eisbreakers (SVS) – Jollensegler (JSR) 1:6 (0:3,1:0,0:3)
Am Samstag, den 5. Januar traten die Jollensegler in einem freundschaftlichen Eishockeyspiel gegen die Staader Segler (SVS) an. Traditionell sind in beiden Vereinen viele Segler, die im Winter begeisterte Eishockeyspieler sind und teilweise zusammen bei den Reichenauer Wölfen trainieren. Da die Anzahl der vereinszugehörigen Spieler meist nicht für eine komplette Mannschaft ausreicht sind 3 nicht lizensierte Gastspieler + ggf. Torhüter zugelassen. Nach dem grossen Interesse bei den letzten Spielen stand in diesem Winter das 9. Aufeinandertreffen an, wobei die Jollensegler bisher 5 x als Sieger vom Eis gingen, die Staader aber die beiden letzten Aufeinandertreffen gewonnen hatten.
Die Jollensegler legten furios los und konnten bis zur 10. Minute einen 3:0 Vorsprung herausarbeiten. Danach ebbte der Angriffsschwung ab und die Staader kamen zu mehr Chancen, wurden aber meist erfolgreich geblockt oder scheiterten am sehr gut disponierten Torhüter der Jollensegler. Im 2. Drittel kamen die Staader besser aus der Kabine und erhöhten den Druck. Nach einem Stellungsfehler kamen sie frei zum Schuß und trafen zum verdienten Anschlusstreffer. Mit viel Einsatz verteidigten die Jollensegler den Vorsprung bis zur 2. Drittels pause. Im letzten Drittel gingen die Jollensegler wieder besser organisiert zu werke und spielten wieder mit mehr Tempo. Das zahlte sich aus und mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute erhöhten die Jollensegler Gastspieler auf 5:1. Danach war das Spiel praktisch entschieden. Kurz vor Schlussgelang sogar noch das 6:1. Nach der Schlußsirene lagen sich die Spieler der Jollensegler unter grossem Jubel der zahlreichen Zuschauer in den Armen und feierten den Derbysieg.
Nach dem Spiel hatten die Zuschauer und Anhänger noch die Gelegenheit, die Schlittschuhe zu schnüren um eine Stunde Eishockey zu spielen oder eiszulaufen, was sehr gut angenommen wurde.
Danach waren alle willkommen beim gemütlichen Hock in der Spielerkabine den schönen Abend zusammen ausklingen zu lassen.
Eines ist jetzt schon sicher, eine Neuauflage des Spiels wird es auch im kommenden Winter geben.
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kniend von links:
Sven Leonards(1), Marcel Deggelmann, Magnus Eiermann, Stefan Bärthele, Wolfgang Mohr(1), Robi Uricher(1), Olli Zander(TW), Daniel Müller(1)
stehend von links:
Jeremias Blum, Klaus Eiermann(1), Mika Eiermann(1), Rolf Winterhalter, Jockel
Böhler, Willi Winterhalter, Andi Bärthele, Daniel Wehle(Teamchef)
Zuschauer (Reichenauer/Staader): 50/70

Die Jollensegler wünschen Euch schöne Weihnachtsfeiertage aber …

23 Dez

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zuvor möchten wir uns ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken:

  • Der Gemeinde Reichenau für die stete Unterstützung unserer Projekte und dem zur Verfügung stellen des Geländes
  • dem „Hafi“ Franz für die tolle Unterstützung bei den Regatten.
  • Bei allen befreundeten Vereinen ( verfeindete gibt es nicht :-)), für das Aushelfen mit Mann und Zeug
  • den Nachbarn und Anwohnern  des Clubs für Ihre Toleranz und das Mitmachen
  • den Angehörigen der Mitglieder für Ihre tatkräftige Hilfe und die Geduld  mit Ihren fleißigen und oft abwesenden Männern, Frauen, Vätern, Müttern, Kindern.
  • den Mitgliedern für den Spaß beim Segeln, Schaffen, Feiern.
  • den privaten Helfern, die nicht im Verein sind für das Engagement beim Weinfest und bei Großveranstaltungen.
  • den privaten Sponsoren fürs Sponsoring
  • und schließlich am allerwichtigsten bei den Gästen unseren Vereins im Jahre 2018, die uns dazu bewegen, das wir in den nächsten Jahren nicht nur so weitermachen  sondern uns sogar darauf freuen Euch wieder bei uns zu haben.
  • und bei denen die wir Vergessen haben zu benennen, und die uns jetzt nicht böse sind sondern wissen, dass auch sie gemeint sind.

 

Also Euch allen eine schöne Weihnacht und einen guten Rutsch ins neuen Jahr !

(in dem übrigens noch viel mehr Regatta gesegelt werden sollte 🙂

 

Eure Jollensegler Reichenau

 

 

Vielseitige „Wasserflöhe“ auch von den Jollenseglern

15 Nov

2018-11-14_V-Cup03Am letzten Wochenende fand im LLZ Friedrichshafen der „Vielseitigkeits-Cup“  statt.
21 Kadersegler der Optis aus Baden-Württemberg  mussten nicht nur zeigen, dass sie schnell Segeln können, sondern auch in Segel-Theorie und Fitness zu den Top-Hoffnungen des Landes gehören.
Hannes Wehrle, unsere jüngste Opti-Hoffnung, gelang bei der Segel-Regatta ein 6. Platz.  In der Fitness Wertung konnte er beim 100 meter Sprint nicht ganz überzeugen ( er hat ja auch im Gegensatz zu Usain Bolt wirklich noch keine Sprinter Figur 🙂 ).

In der Disziplin „Liegestütz „AATDAklag er aber mit 54 !!!! durchgeführten Liegestützen an einsamer Spitze.

Die Gesamtwertung ( Hannes wurde hier 11. ) wird 40% vom Segeln und je 30& von Theorie und Praxis beeinflusst.

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Bei den gegebenen Windbedingungen ( siehe Bild)   war eine gewisse Trennung von Können und Treiben sicherlich mal ein interessanter Ansatz.  Insbesondere da die VS-Regatta ja den Trainern als Ist-Aufnahme Ihrer Tätigkeit dient.

Hauptsache es hat Spaß gemacht – denn

Es muss noch viel mehr Regatta gesegelt werden.

Bollo

 

 

 

Es gibt kein schlechtes Wetter – nur unpassende Kleidung ….

6 Nov

Während sich die „alten Recken“ Heldenmärchen hinterm warmen Hüttenofen erzählten waren IMG-20181102-WA0001 unsere Jüngsten am Gardasee zum Trainieren und Regattasegeln.
Eine ganze Woche Training war angesagt und Amelie und Hannes ( Opti) , Frederik Wehrle und Pius Ravitzer 420 nahmen die Herausforderungen an.
Die Wettervorhersage war schlecht, aber nicht schlimmer als das aktuelle Wetter.

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Bei Regen und Sturm ließen sich die Nachwuchssegler schnell machen und verbrachten täglich mehrere Stunden mit Ihren Trainern auf dem See, während rund um Sie, das Unwetter in Norditalien Verwüstungen anstellte. IMG-20181102-WA0000

Laut Begleitung war die Stimmung trotz Bedingungen, die das Eis-Essen nicht zur Freude machten,  großartig und die Crew war höchst motiviert.

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Für die Optis fand am Wochenende noch die Halloween-Regatta am Gardasee statt, Amelie, im starken international belegten Opti A Feld antretend, hatte sich aber leider beim Training an der Hand verletzt und konnte 2 Starkwindwettfahrten nicht zu Ende segeln – Ihr Frühstart in einer der verbliebenen Läufe zeigte dann, dass eine Serie mit 3 Streichern zwar wünschenswert gewesen wäre, aber leider ein Streicher in der Realität nicht ausreichte um unter die ersten 10 zu kommen.

Hannes der Leichtwindspezialist hielt sich bei über 20 Knoten Wind wacker und wurde nicht durch den Großschotblock gezogen, er endete im Kadetti Feld mit einem für sein Gewicht hervorragenden 82 Platz unter den 150 Optis .

Gut gemacht !

 

Es sollte nämlich viel mehr Regatta gesegelt werden.

 

 

Amelie Wehrle am Chiemsee

25 Okt

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Nicht nur die alten Herren waren letztes Wochenende unterwegs. Amelie Wehrle unsere Opti Kanone war am sehr gut besuchten „Herbstpokal des Südens“ in Bernau am Chiemsee um gegen 60 weitere Opti A Seglerinnen und Segler anzutreten.
Vor einigen Jahren hatte Amelie noch eine Wind-Phobie und fühlte sich bei Wind über 3 Bft. „unwohl“ – das hat sich jetzt komplett geändert nun ist alles unter 3 Bft. „Flaute“.

Leider waren am Chiemsee ebensolche Leichtwindbedingungen und Amelie kam nicht richtig ins Rennen. Mit den Plätzen 28, 47, 21, 32 belegte sie aber trotzdem einen guten 31. Platz im stark besetzten Feld.

Gemäß Aussage ihrer Service-Crew hatte sie jede Menge Spass und freut sich nun auf das Training am Gardasee.

 

Denn…..

 

es muss noch viel mehr Regatta gesegelt werden.

 

Euer Bollo

Jollensegler mit den Finns an der SM

22 Okt

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Harald Leissner (GER477) und Bollo (GER19),

fuhren an den Genfer See nach Morges um die Schweizer Meisterschaft zu gewinnen.

Der sehr freundliche und gut organisierte Club direkt in der Stadt nahm 43 Finnsegler und Begleitungen auf, wie auf der SM üblich war das who-is-who der Schweizer Finn-Szene mit dem aktuellen Olympia-Kandidaten Nils Theunik ( hat dann auch gewonnen), dem Sydney 2000 Teilnehmer Peter Theurer, sowie Christoph Christen, der man bei den Masters getrost zur Weltspitze zählen darf. Jürgen Eiermann der Karlsruher segelt auf demselben Niveau.

  1. Tag Donnerstag 13:30 Start : Leichtwind bis gar kein Wind.
    Harald startet jeden der beiden Läufe souverän und kommt immer unter den ersten 10 an die Luvtonne, Hat aber Vorwind etwas Probleme, die er dann auf der 2. Kreuz nicht mehr kompensieren kann, mit den Plätzen 20 und 34 fährt er eher schlechter als gewohnt.
    Bollo ( also der Autor also ich :-)) hatte mit einem 4. Platz im ersten Lauf gleich mal die dünne Luft vorne gespürt, im 2. Lauf war er beim Start in einen Tumult verwickelt, über die Startlinie geschoben und durfte dann nochmals 100 Meter hinter dem Feld starten – gar nicht mal so zu seinem Nachteil, bei dem sehr leichten und verteilten Winden vor Morges sah er nämlich, dass sich am Leegate ein
    “ Grande Casino“  aufbaute, er fuhr nochmals ca 100 meter mehr zur anderen – benachteiligten Tonne und kam ca. 100 meter vor dem Hauptfeld auf die 2. Kreuz, und konnte somit noch einen 10. ins Ziel retten. Groß war die Enttäuschung an Land, beim allabendlichen Freibier und Schnack, suchte er sich vergeblich unter den von Ihm ( also mir – also Bollo :-))  geschätzen ersten 4 Rängen – beim ersten Lauf war er zu früh aktiv und hatte mir 43 Pkte einen OCS im Ranking.  Der Streicher war also schon weg, und das bei den Bedingungen( …. die Laune des Autors stieg ins unermessliche und das Glas (0,125)  Wein kostete 6 Stutz – 😦 )
  2. Tag Freitag :
    9:00 Uhr Start !!!!! Das bedeutet im dunklen Aufstehen und im Dämmerlicht das Boot aufbauen – aber dafür den Sonnenaufgang auf dem See genießen. aber immerhin war ein wenig mehr Ostwind. Und wir wurden nach elend langen Kursumlegungen auf die Bahn geschickt.
    Harry kam wieder mal gut vom Start weg ( bei den drehenden Winden ist es wohl doch besser nicht dort zu starten wo alle sind, sondern besser frei zu starten und dafür 50 Meter weiter zu fahren) und landete noch im ersten drittel an der Luvtonne mit Bollo ( also mir, also dem Autor) zusammen. Vorwind war etwas mehr Druck drin und ich ( also Bollo, also der Autor) konnten uns ( ja wenn man soviele Persönlichkeiten hat kann man schon mal durcheinanderkommen) unter die ersten 14 am Leegate mischen und mit endlich mal freiem Wind ( wenn man ein Frühstart-Syndrom hat, hat man den auf der Startkreuz ja eher selten) und konnte noch als 7. ins Ziel flutschen. Harry hielt sich auf dem 17. Rang. Ähnlich im 4. Lauf : Bollo ( also .. ach lass mers) 14. Harry 21.
    Der letzte Lauf am 2. Tag dann schon mal die Vorentscheidung für mich ( also Bollo)  Der Wind schlief ein, drehte aber  kurz vorher noch mal nach Links – durch den wiederum miesen Start war ich auf die rechte Seite gespült worden und konnte jetzt nahezu die Tonne anlegen – das würde ein klarer Sieg werden ! wenn ja wenn der Wind nicht 200 meter vor der Tonne rechts weg war und nur noch links unter Land stand 35. Zähler auf der Liste mehr, Streicher weg – aus der Traum vom Medal Race.
    Harry kam besser zurecht beständig segelte er einen 17. Platz ein.
  3. Tag Samstag :
    Ums kurz zu machen wieder 9:00 Uh, diesmal  kalt und diesig
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    , etwas mehr Wind in den ersten beiden Rennen sogar Oskar oben. Harry steigert sich und endet im 3. Lauf des Tages sogar mit einem 12. Rang.  Bollo in den ersten beiden wieder mit 11 und 15 dabei – beim 3. Lauf dann nochmals einen 25. ( übrigens vor Christoph Christen mit dem ich gemeinsam Rechts raus gefahren bin. ) Der jede Hoffnung auf eine Platzierung unter den ersten 10 vernichtet.  Also steht Harry am Samstag Abend auf dem 17. Rang und Bollo auf dem 19. Rang.

  4. Tag Sonntag – Final Rennen Flotte :
    Harry muss nach Hause, er kann und muss also Sonntag seinen Streicher im Finalrennen nehmen und Bollo ( also ich ) – noch nicht mal im ersten Drittel – muss eigentlich das letzte Rennen Gewinnen um noch nach vorne zu rutschen.
    Die Lage ist gut, es ist etwas mehr Wind angesagt, aus dem dann während der Wettfahrt noch gute 25 Knoten ( in heftigen Böen ) wurden. Endlich!.
    Als ich ins Ziel fahre macht der 2. grade seine Halse um die Leetonne !250 meter hinter mir. Und siehe da, weg ist er der Segelfrust der letzten Tage – weg ist der Gedanke doch mal wieder mehr Rad zu fahren als immer nur auf der falschen Seite der Kreuz hängen zubleiben,  weg der Gedanke das sowas doch nicht nur mit Pech sondern mit Können zusammenhängt und man deshalb vielleicht mal an seiner Intelligenz anstatt der Bauchmuskulatur arbeiten sollte.
    Peng — erster ! und eins ist klar:

….. es muss und wird noch mehr Regatta gesegelt werden !

Euer Bollo

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