Harry kämpft sich weiter durch schwierige Bedingungen

20 Feb

Auch heute wurden vor Cannes 2 Wettfahrten ausgesegelt,  wiederum bei Schwachwind und dann offensichtlich bei etwas weniger als Schwachwind, wie man auf dem Screenshot von einem Facebook-Stream sehen kann.

Harry2

( Screenshot aus Claire’s Live-Übertragung –  Merci Claire )

Unser Mann vor Ort Harry Leissner hielt seine Platzierung da bereits der Streicher eingerechnet wurde. Mit einem 42. Platz im ersten, dann aber mit einem taktisch gut gesetzten 26. Platz konnte er die Gegner irritieren und bleibt bei dem starken Feld in der Mitte.
Laut Augenzeugenberichten war sein gestriger 7. Platz eigentlich noch besser als von Aussen betrachtet zu bewerten. War Harry doch gleich im ersten Lauf an der ersten Tonne als erster vor der starken Konkurrenz.

Die Bedingungen vor Cannes sind bei diesen Verhältnissen und auch sonst alles andere als einfach, die tief in den Westen reichend Bucht von Cannes wird direkt vor dem Club und den beiden möglichen Wettfahrtgebieten von 2 großen Inseln blockiert.  Bei schwacher Seebrise, wie heute und gestern kann im Prinzip nur auf der Bahn 1 gesegelt werden, im Laufe des Tages bei dreht die Seebrise natürlich gegen die Sonne ( insbesondere bei einer Bucht wie in Cannes) und wird dann erheblich von den Inseln gestört, oft kommt er Wind dann plötzlich auf der Linken Seite aus dem Golf de Juan dass kann zu erstaunlichen Resultaten führen.

Folie1

Damit kommen die Profis natürlich zurecht, bei 2 ersten des zur Zeit führenden Franzosen Pacaud und wenig durcheinander auf den Folgerängen wird dort nichts dem Zufall überlassen, ein Ausreisser gestern war der gesamten Führungsriege ein Denkzettel, der nicht wiederholt werden darf.

Denn …

es muss noch viel mehr Regatta gesegelt werden.

 

Euer Bollo

 

 

 

Werbeanzeigen

Endlich wird wieder mehr Regatta gesegelt !

20 Feb

 

IMG-20190218-WA0005

(Foto Harald Leissner: Das Harald wirklich Champion-Ambitionen hat,  zeigt dieses Foto: hier trainiert er gleich mal mit der neuen Olympia-Hoffnung  aus Finnland und zur Zeit führenden des Classements Kristian Sjöberg ) 

Während die meisten von uns sehnsüchtig auf den zur Zeit sonnenverwöhnten See schauen und Pläne schmieden, hat unser segelnder Sternekoch Harald Leissner Ernst gemacht und ist mit seinem Finn zur Semaine International de Cannes ans Mittelmeer gefahren.  Wie üblich empfängt die Cote Azur  die Segler um diese Jahreszeit mit „zapfig“ frischen Nächten um den Gefrierpunkt und schönen warmen Tagen um die 20 Grad mit Sonne. ( Also genau wie hier am See ).

cannes1

(Foto Dominik Haitz)

Bereits am Sonntag und Montag wurden bei um die 10 Knoten Wind die ersten Trainingsschläge mit internationalen Sparingspartnern gemacht, bevor dann am Dienstag die ersten beiden Läufe stattfanden.

Da es am Dienstag Vormittag noch bewölkt war, konnte sich offensichtlich die sonst recht zuverlässige Seebrise nicht durchsetzten und so wurde der erste Lauf bei Schwachwind und der zweite bei „noch weniger“ durchgezogen. Nur durch eine drastische Verkürzung der Schenkel konnte der 2. Lauf überhaupt noch gerettet werden.  Auch als nicht-beteiligter kann man sich die Bedingungen gut vorstellen, insbesondere wenn man auf die Ergebnisliste schaut: Wenn der Erste! bereits nach 2 Wettfahrten 8 Punkte auf dem Konto hat, waren es interessante Bedingungen.

Harald legte im ersten Lauf einen hervorragenden 7. ( siebten!!!) Platz hin und landete damit vor Olympioniken wie Denis Karpak (EST)  und dem Master Weltmeister Laurent Hay (FRA). Im zweiten Lauf dann wollte er das Feld mal aus einer anderen Perspektive betrachten und fuhr einen 44. Platz nach Hause.   Gesamt befindet er sich nun auf einem aussichtsreichen 25. Rang – in guter Gesellschaft von den Leichtwindspezialisten Rolf Elsässer (GER)  und Dominik Haitz (SUI).

cannes2

(Foto Dominik Haitz)

Eigentlich wollten Harald und ich ja im Doppelpack nach Cannes fahren, leider hat mich genau wie noch weitere Hoffnungsträger der Finn-Athletik der Grippe Virus erwischt. Hans Fatzer der treue Freund der Jollensegler vom Schweizer Seeufer fährt zwar mit, ist aber nach Augenzeugenberichten stark durch eine Grippe eingeschränkt, daher wohl auch seine für diese Bedingungen außergewöhnlich bescheidenden Ergebnisse (29/27).  Ebenso ist mein Freund und ewiger Erzrivale Francesco Faggiani zwar angereist, konnte aber bisher noch nicht das warme Busbett verlassen. Wir wünschen uns gute Bessserung 🙂 und Harald noch einige Plätze unter den top 10

denn….

 

es muss noch viel mehr Regatta gesegelt werden !!!!

 

Bollo

 

 

Kommt doch mal vorbei

4 Feb

Wenn Engel reisen….

3 Feb

lacht der Himmel ….auch wenns Freudentränen sind. Blöder Spruch aber beim JSR Ausflug 2019 voll zutreffend. Trotz pessimistischer Wettervorhersage erwischten die Jollensegler beim Clubausflug in den Schwarzwald bestes Wetter, sodass bei der obligatorischen Ski-und Schneeschuh Tour alle bestgelaunt die umliegenden Hütten erstürmen konnten. Bilder vom abendlichen Schlittschuhparty-Event existieren sind aber mit dem Siegel “ Verschlusssache“ versehen worden…. warum weiss kein Mensch

Die letzten Vorbereitungen für das Narrentreffen

2 Feb

Während der Grossteil des JSR beim Skiausflug den wohlverdienten Abstand vom Segeln geniesst ,laufen hier auf der Reichenau die letzten Vorbereitungen fürs Grosse Narrentreffen zum 125. Jubiläum des Narrenvereins

Die Reichenauer und Jollensegler helfen fleißig

Hauptversammlung 2019

27 Jan

Eigendlich wie immer, doch ganz anderst. Ein gewaltiger Umbau deutet sich an, die Alten segeln immer weniger Regatten , aber die Jungen drängeln. Alte liebgewordene Zöpfe fallen und ob das alles erfolgreich wird, wird man sehen.
Die Hütte , bis auf den letzten Platz gefüllt, und es mussten noch Gartenstühle angeschleppt werden.

Dani Wehrle und seine Vorstandskollegen berichteten. Die Regattaerfolge gebührend beklatscht, insbesonders die der drei jungen Kadermitglieder, alle Regularien zügig abgearbeitet und den ersten Rumpser tats, als ein ehemaliger Kadersegler die gekürzte Regattaförderung anmahnte. Nach Diskussion ,und was kaum einer für möglich gehalten hätte , wurde die Förderung von 2000 auf 8000 € aufgestockt, sodass die Jugend über Erstattung des vollen Startgeldes und sehr ordentlichem Kilometergeld rechnen kann.
Dann beschloss man die Anschaffung eines 420ers , und den Verkauf der zwei 29er. Ein weiterer 420er soll folgen.

Viel Hirnschmalz verbrauchte der Vorstand bei den Empfehlungen zum Startschiff, dem 30er Schärenkreuzer.
Die schon 40 Jahre alte Kiste sollte einen neuen Motor, eine Osmosebehandlung und eine neue Lackierung bekommen. Diese Massnamen übersteigen den derzeitigen Wert sehr deutlich. aber ein Dreissiger ist halt so was wie ein Kulturgut auf der Insel ( sind die Reichenauer ja gewöhnt ) und so einigte man sich auf eine Renovation in Etappen.
Und dann der Rettichcup !
in den letzten Jahren eher langweilig, wird er komplett umgebaut.Ein Arbeitskreis versucht , eine Dorfmeisterschaft im Rettichcup zu integrieren um die vielen Reichenauer Segler wieder auf die Bahn zu bekommen.Dazu wird einiges vereinfacht , vielleicht segeln die Jollen auch wieder um die Insel.

Anleihen bei der Early Bird Event Crew, neue Bahnen , und neues Konzept soll die Regatta wieder beleben.
Alle, die vorhaben , den Rettichcup zu besuchen, wird empfohlen ab und zu in die Homepage der JSR zu schauen, weil das Büchle des BSVB ev nicht aktuell ist.

Gegen Ende der Versammlung musste dann auch noch zähes Sicherheitszeugs von Datensicherheit gekaut werden, kaum die Hälfte verstand es , aber es wird schon seine Richtigkeit haben.

inzwischen hatte die Luft eine Qualität erreicht die für ein Fahrverbot bis zum Sommer gereicht hätte ..
gottseidank keine Anträge und nix unter sonstiges
in der Küche wartete Schwarzwälder Vesperplatte und Kaltgetränke reichlich
und wenn die hälfte der Beschlüsse was wird ,
dann sind wir immer noch sehr gut

Eishockeyspiel der Jollensegler Reichenau gegen die Staader Icebreakers (Seglervereinigung Staad)

11 Jan
Staader Eisbreakers (SVS) – Jollensegler (JSR) 1:6 (0:3,1:0,0:3)
Am Samstag, den 5. Januar traten die Jollensegler in einem freundschaftlichen Eishockeyspiel gegen die Staader Segler (SVS) an. Traditionell sind in beiden Vereinen viele Segler, die im Winter begeisterte Eishockeyspieler sind und teilweise zusammen bei den Reichenauer Wölfen trainieren. Da die Anzahl der vereinszugehörigen Spieler meist nicht für eine komplette Mannschaft ausreicht sind 3 nicht lizensierte Gastspieler + ggf. Torhüter zugelassen. Nach dem grossen Interesse bei den letzten Spielen stand in diesem Winter das 9. Aufeinandertreffen an, wobei die Jollensegler bisher 5 x als Sieger vom Eis gingen, die Staader aber die beiden letzten Aufeinandertreffen gewonnen hatten.
Die Jollensegler legten furios los und konnten bis zur 10. Minute einen 3:0 Vorsprung herausarbeiten. Danach ebbte der Angriffsschwung ab und die Staader kamen zu mehr Chancen, wurden aber meist erfolgreich geblockt oder scheiterten am sehr gut disponierten Torhüter der Jollensegler. Im 2. Drittel kamen die Staader besser aus der Kabine und erhöhten den Druck. Nach einem Stellungsfehler kamen sie frei zum Schuß und trafen zum verdienten Anschlusstreffer. Mit viel Einsatz verteidigten die Jollensegler den Vorsprung bis zur 2. Drittels pause. Im letzten Drittel gingen die Jollensegler wieder besser organisiert zu werke und spielten wieder mit mehr Tempo. Das zahlte sich aus und mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute erhöhten die Jollensegler Gastspieler auf 5:1. Danach war das Spiel praktisch entschieden. Kurz vor Schlussgelang sogar noch das 6:1. Nach der Schlußsirene lagen sich die Spieler der Jollensegler unter grossem Jubel der zahlreichen Zuschauer in den Armen und feierten den Derbysieg.
Nach dem Spiel hatten die Zuschauer und Anhänger noch die Gelegenheit, die Schlittschuhe zu schnüren um eine Stunde Eishockey zu spielen oder eiszulaufen, was sehr gut angenommen wurde.
Danach waren alle willkommen beim gemütlichen Hock in der Spielerkabine den schönen Abend zusammen ausklingen zu lassen.
Eines ist jetzt schon sicher, eine Neuauflage des Spiels wird es auch im kommenden Winter geben.
img-20190106-wa0000
kniend von links:
Sven Leonards(1), Marcel Deggelmann, Magnus Eiermann, Stefan Bärthele, Wolfgang Mohr(1), Robi Uricher(1), Olli Zander(TW), Daniel Müller(1)
stehend von links:
Jeremias Blum, Klaus Eiermann(1), Mika Eiermann(1), Rolf Winterhalter, Jockel
Böhler, Willi Winterhalter, Andi Bärthele, Daniel Wehle(Teamchef)
Zuschauer (Reichenauer/Staader): 50/70
%d Bloggern gefällt das: